Am 18.3.2015 testeten sechs Freiwillige im 50plus Center Salzburg eine neue Outdoor-Navigationsapplikation für das Smartphone.
DI Werner Bischof und DI Markus Dornhofer der FH Joanneum führten die Teilnehmer zunächst in das System ein und dann ging es auch schon nach draußen, wo die Navigationsapplikation bei strahlendem Sonnenschein von den Teilnehmern ausprobiert wurde. Während die geführte Wegfindung heute vielen hauptsächlich durch die Autonavigation bekannt ist, steckt die Fußgängernavigation noch in den Kinderschuhen. Ziel des nationalen Projektes PONS (Paradigmen zur Optimierung der Nutzerführung im Straßenverkehr), der Programmlinie Mobilität der Zukunft der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) ist es daher eine Lösung zu finden, wie auch Fußgänger unkompliziert und sicher an ihr Ziel gelangen.
Worauf es dabei ankommt, das wollten die Experten von den sechs Testern wissen. Neue Erkenntnisse, was die Benutzerfreundlichkeit der Navigationsanwendung selbst, aber auch allgemein die Präferenzen eines Fußgängers bei der Wegfindung anbelangen, wurden ausgetauscht. Heraus kam zum Beispiel, dass der Weg durch den Park nicht immer als der sicherste und schönste empfunden wird, etwa in der Dämmerung, wo eine hochfrequentierte, beleuchtete Hauptverkehrsstraße bevorzugt wird.
Die getestete Anwendung baut auf eine bereits entwickelte Fußgängernavigation für blinde Personen auf, die deren Anwender sprachgesteuert ans Ziel führt. Dies wurde, neben der Darstellung anhand einer Karte am Display des Gerätes, in der rund um das 50plusCENTER getesteten Version weitestgehend beibehalten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die sprachlichen Hinweise für die Navigation Sehender zwar grundsätzlich erwünscht waren, in dieser Version jedoch zu oft geäußert wurden. Etwa die Aussage "richtiger Weg" gibt dem Anwender zwar Sicherheit, wird jedoch bei häufiger Wiederholung als lästig empfunden.
Am Ende wurde die Navigations-Applikation von den freiwilligen Testern durchwegs positiv beurteilt. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die gesammelten Eindrücke und eigene Ideen ausgetauscht und man konnte den Entwicklern guten Gewissens die Worte "richtiger Weg" für die Weiterentwicklung mitgeben.
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